Holzenergie
Online
Holzenergie-Fachverband
Baden-Württemberg e.V.
Baden-Württemberg e.V.
Smaragdweg 6
70174 Stuttgart
Tel: (07 11) 22 55 80-60
Fax: (07 11) 22 55 80-66
E-Mail: info@holzenergie-bw.de
Europäische Holzenergiestrasse
Die Europäische Holzenergiestrasse
Vor dem Hintergrund aktueller Diskussionen um den notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien und deren zukünftige wirtschaftliche und umweltpolitische Bedeutung ist es das Anliegen des HEF, die Potentiale der Holzenergie und deren Nutzbarkeit stärker in das Blickfeld der Bürger, der Kommunen sowie der Investoren zu rücken. Die verstärkte Nutzung des Energieträgers Holz im waldreichen Land Baden-Württemberg kann so seinen Teil zu einem wirksamen Klima- und Umweltschutz beitragen. Hinzu kommt der wirtschaftlich und arbeitspolitisch positive Effekt einer erhöhten Wertschöpfung innerhalb der Produktkette Holz.
Dazu arbeitet der HEF auch mit zahlreichen anderen Institutionen eng zusammen. Dazu zählen unter anderem die Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg sowie die Fachhochschule Rottenburg, oder bei Themen mit bundesweiter Ausstrahlung der Bundesverband Bioenergie (BBE), Bonn. Geht es um europaweite und grenzüberschreitende Themen arbeitet der HEF eng mit dem französischen Energieinstitut ITEBE mit Sitz in Lons le Sonier zusammen.
In Kooperation mit dem ITEBE, der Fachhochschule Rottenburg sowie den baden-württembergischen Ministerien für Wirtschaft, Umwelt- und Verkehr sowie Ländlichen Raum engagiert sich der HEF besonders in einem grenzüberschreitenden, europäischen Projekt namens „Alpenergywood“ und hier wiederum insbesondere im Rahmen einer bestimmten Maßnahme des Projektes, der so genannten europäischen Holzenergiestrasse.
Mehr über die an „Alpenergywood“ beteiligten Personen, das Projekt selbst, sowie seinen Ziele finden Sie hier.
Die im Rahmen von „Alpenergywood“ angestrebte europäische Holzenergiestrasse wird dabei beispielsweise in der Schweiz, in Frankreich und in Deutschland umgesetzt. Dazu wurden in Deutschland gemeinsam mit Betreibern von Holzheizungen und Stromerzeugern auf der Basis des Energieträgers Holz die deutsche Standorte der “Europäische Holzenergiestrasse” Mainau, Dunningen, Ettenheim, Leutkirch, Nagold, Neuried, Oberwolfach und Sasbach in Baden-Württemberg aufgebaut.
Ziel und Zweck der europäischen Holzenergiestrasse ist es dabei, mit der Darstellung mustergültiger Anlagen auf die modernen Einsatzmöglichkeiten der Holzenergie hinzuweisen und sie als Praxis-Beispiele zugänglich zu machen.
Die in Betrieb befindlichen Anlagen mit Multiplikationscharakter aus den Bereichen Wohnbau, Gewerbe, Kommunen und Industrie werden dazu beispielhaft vorgestellt. Dies geschieht durch die Beschreibung der technischen und finanziellen Aspekte der Anlagen, wobei zu jeder Anlage umfangreiche Informationsmaterialen erstellt wurde. Diese umfassen unter anderem Broschüren, Brennstoff-Proben, die Repräsentation der Standorte im Internet und ein Standortverzeichnis der Anlagen.
Diese sind zudem mit Informationstafeln beschildert. Außerdem wurden an öffentlichen Durchgangstraßen Hinweisschilder zu den Anlagen als „Wegweiser“ der europäischen Holzenergiestrasse aufgestellt. Interessierten Besuchergruppen stehen die Anlagen nach vorheriger Anmeldung ohne zusätzliche Kosten zur Besichtigung offen. Dabei werden die Besuchergruppen von einer fachkundigen, mit der örtlichen Anlage vertrauten Person kompetent betreut. Für eine unkomplizierte Kontaktaufnahme dienen die jeweiligen Fremdenverkehrsämter und Touristikeinrichtungen der Kommunen als Anlaufstelle vor Ort.
Das zentrale Vorhaben des Aufbaus der „Holzenergiestrasse“ wird dabei von verschiedenen weiteren Aktivitäten flankiert. Hierzu zählen unter anderem eine verstärkte Kooperation mit universitären Einrichtungen zu Sensibilisierung von Studenten, Informations- und Schulungsveranstaltungen für bestimmte Zielgruppen (Bauherren, Kommunen, Waldbesitzer) sowie Presse- und PR-Aktivitäten für die Holzenergiestrasse.
Der HEF sieht in der „Holzenergiestrasse“ ein geeignetes Instrument, um auf regionaler und überregionaler Ebene über erfolgreiche Anlagen von privaten Initiatoren, Gemeinden und Unternehmen zu informieren, diese als praxisnahe Anschauungsobjekte zu präsentieren und damit Überzeugungsarbeit für die Holzenergie zu leisten.
Sowohl die europäische Union wie auch die drei baden-württembergischen Ministerien für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr sowie Ernährung und Ländlicher Raum unterstützen diese Aktivitäten finanziell, wofür sich der HEF bei ihnen bedanken möchte.
Projekt-Partner

Kooperation
Zusammenarbeit mit dem französischen Energie-Institut ITEBE sowie Partnern in den benachbarten Anrainerstaaten über die Gestaltung einer Informations- und Qualifizierungsoffensive mit unterschiedlichen Instrumenten, wie der Schaffung einer Internetplattform für Interessierte einerseits und Fachleute andererseits und dem Aufbau der "Holzenergiestraße".
Leadpartner:
- Institut Technique Européen du Bois Energie - ITEBE (Frankreich)
Deutscher Partner:
- Projektverbund Holzenergie-Fachverband - Fachhochschule Rottenburg GbR - Projektverbund HEF-FHR GbR (Deutschland)
Weitere Partner:
- Landes Energie Verein Steiermark (Energy Agency of Styria) - LEV (Österreich)
- Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark - Lk-Stmk (Österreich)
- Associazione Italiana Energia dal Legno - AIEL (Italien)
- BUWAL - Sektion Kantone, NGOs und Raumordnung (Schweiz)
- Provincia di Biella (Italien)
- Regione Lombardia (Italien)
- Slovenian Biomass Association /Zveza društev za biomaso Slovenije/ - SLOBIOM (Slowenien)
- Slovenian Forestry Institute / Gozdarski Institut Slovenije - SFI / GIS (Slowenien)
-
Veneto Agricoltura - Azienda Regionale per i settori Agricolo, Forestale e Agro-Alimentare (Italien)
Gemeinsam mit Betreibern von Holzheizungen und Stromerzeugern auf der Basis des Energieträgers Holz wird die „Europäische Holzenergiestrasse“ mit den Standorten in Baden-Württemberg aufgebaut.
Eine solche „Holzenergiestrasse“ besteht bereits in Teilen Frankreichs und in der Schweiz. Das Ziel ist, mit der Darstellung mustergültiger Anlagen auf die modernen Einsatzmöglichkeiten der Holzenergie hinzuweisen. Die „Holzenergiestrasse“ sieht der HEF als ein geeignetes Instrument, um regional sowie überregional über erfolgreiche Anlagen von privaten Initiatoren, Gemeinden und Unternehmen zu informieren und sie zu präsentieren.
In Betrieb befindliche Anlagen mit Multiplikationscharakter aus den Bereichen Wohnbau, Gewerbe, Kommunen und Industrie werden beispielhaft vorgestellt. Dies geschieht durch die Beschreibung der technischen und finanziellen Aspekte dieser Anlagen, wobei zu jeder Anlage umfangreiche Informationsmaterialien erstellt werden, einschließlich deren Darstellung im Internet und über ein Standortsverzeichnis. Zudem werden die Anlagen mit Informationstafeln beschildert und auch an den öffentlichen Durchgangsstrassen sollen Hinweisschilder aufgestellt werden. Interessierten
Besuchergruppen steht nach vorheriger Anmeldung die Anlage ohne zusätzliche Kosten zur Besichtigung offen. Die Besuchergruppen werden von einer fachkundigen Person betreut werden. Die Kontaktaufnahme vor Ort wird so organisiert, dass die jeweils zuständigen Fremdenverkehrsämter und Touristikeinrichtungen der Kommunen als Anlaufstelle dienen.
Dieses zentrale Vorhaben der Einrichtung einer „Holzenergiestrasse“ wird flankiert von z. B. folgenden Maßnahmen:
-
Verstärkte Kooperation mit universitären Einrichtungen zur Sensibilisierung von Studenten
-
Informations- und Schulungsveranstaltungen für bestimmte Zielgruppen (Bauherren, Kommunen, Waldbesitzer)
-
Presse- und PR-Aktivitäten für die Holzenergiestrasse
Sowohl die Europäische Union wie auch die drei baden-württembergischen Ministerien für Wirtschaft, Umwelt und Verkehr sowie Ernährung und Ländlicher Raum unterstützen die Aktivitäten finanziell, wofür der HEF dankt.


