Holzenergie
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Holzenergie-Fachverband
Baden-Württemberg e.V.
Baden-Württemberg e.V.
Smaragdweg 6
70174 Stuttgart
Tel: (07 11) 22 55 80-60
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Holzenergie
Positionspapier
Holzenergie in Baden-Württemberg 2011
Positionspapier
Holzenergie im Wärmemarkt
Positionspapier
Novellierung des EEG 2012
Positionspapier
Holzasche 2011
Holzasche
Verwertung von Holzasche
Von Seiten des HEF wurde am 27. April 2010 im Haus der Wirtschaft eine umfassende Informationsveranstaltung durchgeführt unter anderem mit Beteiligung der Abgeordneten Dr. Rülke und Knapp. Im Nachgang wurden die Ergebnisse der Untersuchungen und Arbeiten des HEF im Holz-Zentrallblatt vom 9. Juli und vom 1. Oktober 2010 veröffentlicht. Zur Zeit wird die Gründung einer RAL-Gütegemeinschaft Holzasche vorbereitet. Die Gütesicherung Holzasche soll Bestandteil der Gütesicherung Dünger sein, welche auch andere Dünger (z. B. Kompost, Gährreste) umfasst. Zur Beurteilung der Güte- und Prüfbestimmungen ist vorgesehen unter anderem die Umwelt- und Landwirtschaftsministerien der Länder als Fach- und Verkehrskreise anzuhören.
EEG (Erneuerbaren-Energien-Gesetz)
Erfahrungsbericht liegt als Entwurf vor. Altholzeinsatz soll ab 2012 nicht mehr gefördert werden und Vergütungsregelungen stark vereinfacht werden (Entfall Bonusregelungen).
4. BImSchV 8.2
Arbeitsgruppe hat am 03.05.2011 in Leonberg getagt. Es wurde beschlossen, eine bundesweite Umfrage bei den Genehmigungsbehörden durchzuführen, um die derzeitige Genehmigungspraxis systematisch zu erfassen und dazustellen. Konsequenzen und Vorschläge sollen dann in die Politik getragen werden.
Novellierung Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz
Zum Referentenentwurf zur Neuordnung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes hat der HEF Stellung genommen. Es wurde insbesondere gefordert, den Heizwert gemäß § 8 mit mindestens 11.000 Kilojoule pro Kilogramm erkennbar zu präzisieren.
EEG (Erneuerbaren Energiegesetz)
Bekanntlich steht auch die Novellierung des Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) an, derzeit erarbeitet der HEF eine Stellungnahme und Positionierung, die in den politischen Novellierungsprozess eingebracht wird.
Daran ist abzulesen, dass sich der Holzenergie-Fachverband nicht nur auf Landesebene sondern auch auf Bundesebene in den für die Holzenergie relevanten Rahmenbedingungen positioniert. Dies erfolgt auch in Abstimmung und Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Bioenergie (BBE).
Ein Riesenproblem waren vor einiger Zeit die ernst zunehmenden Bestrebungen, den Begriff „Landschafspflegematerial“ sehr eng zu fassen und darunter nur Rohstoffe zu verstehen die aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten stammen. Wenn es soweit gekommen wäre hätte das riesige wirtschaftliche Probleme mit sich gebracht. Es stand zu befürchten, dass damit viele Holzsortimente den „Nawaro-Status“ verlieren.
Das hätte eine ganze Reihe von Holzheizwerken vor gravierende wirtschaftliche Probleme gestellt. Der HEF hat ein Projekt aufgebaut und erfolgreich mit der Clearingstelle verhandelt.
Neues Ungemach entsteht bei Nawaro-Kraftwerken wenn unterschiedliche Sortimente wie Landschaftspflegeholz oder Waldrestholz eingesetzt werden. Gilt dann der Bonus mit 4 Cent oder 2,5 Cent je KWh, kommt hier die Quote zum Tragen oder das Ausschließlichkeitsprinzip für die ein oder andere Seite? Sowohl das EEG als auch die Begründungen führen hier nicht weiter. Dieses Thema ist von Bedeutung.
Nutzungspotentiale der Holzenergie in Baden-Württemberg

Knapper und teurer werdende Energieressourcen wie Erdöl oder Erdgas und die immer deutlicher zu Tage tretenden Konsequenzen des Klimawandels machen deutlich, dass ein verantwortlicherer Umgang mit Ressourcen zwingend notwendig ist. Es muss nicht nur angestrebt werden den bisherigen Energieverbrauch zu drosseln, sondern zusätzlich muss auch die Nutzung alternativer, erneuerbarer Energiequellen gezielt gefördert und angetrieben werden.
Baden-Württemberg ist im Besitz hoher Potentiale im Bereich alternativer Energien:
Potentiale für Wasserkraft und Sonnenenergie, schöne Einsatzmöglichkeiten für Erdwärme und Windkraft - und dies sind noch nicht alle „Energieschätze“ Baden-Württembergs. Durch landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen verfügt das Land zudem noch über hervorragende Vorraussetzung zur Nutzung von Biomasse.
Holzenergie – kein Akzeptanzproblem
Sowohl die Zahl derer in der Bevölkerung die Holzenergie als Ersatz oder Ergänzung zu öl- oder gasbefeuerten Systemen nutzen, als auch die Zahl der Kommunen und Gewerbebetriebe die in Holzhackschnitzelanlagen investieren steigt stetig. So dokumentiert die KEA in ihrem Tätigkeitsbericht mit einigen hunderttausend Stückholzheizungen, einigen zig-tausend Pelletsheizungen, an die 4.000 gewerblichen Heizungen und kommunalen Heizwerken, sowie ca. 25 Heizkraftwerken, dass die ökonomischen und vor allem auch ökologischen Vorteile der Nutzung von Holzenergie in das Bewusstsein der Verbraucher gerückt sind. Ein Akzeptanzproblem besteht also nicht, vielmehr besteht in der Bevölkerung ein großes Potential an Umsetzungswillen.
Holzenergie im Wärmemarkt 2010
Erneuerbare Wärmegesetz
Eine umfassende Informationskampagne des Landes zum Erneuerbare Wärmegesetz ist notwendig. Auch das Schornsteinfegerhandwerk und die Energieberater sollen eingebunden werden, das Gesetz beim Verbraucher bekannt zu machen. Auch die Baurechtsbehörden müssen in einem entsprechenden Schulungskonzept kurzfristig geschult und informiert werden.

